Die Darmentzündung beim Hund! – Was steckt dahinter?

Autor: Dr. Sam | Zuletzt bearbeitet: 25. März 2022 | Lesezeit: 13 min
Darmentzündung beim Hund

Eine Darmentzündung kann im Dünndarm (Enteritis) oder im Dickdarm (Colitis) stattfinden. Wir Hundehalter bemerken in beiden Fällen nur starke Durchfälle bei unseren Lieblingen. Was genau dahinter stecken kann und was du als Hundebesitzer dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel. 

Was bedeutet es, wenn ein Hund eine Darmentzündung hat? Grundsätzlich ist es beim Hund, wie bei uns Menschen, nicht schlimm wenn er Mal Durchfall hat.
Meistens steckt dann dahinter, dass unsere Hunde etwas schlecht Verträgliches zu essen bekommen haben und der Darm auf diese Weise reagiert. Hält ein Durchfall aber länger an, oder sind in dem flüssigen Kot vielleicht Bestandteile wie Blut zu erkennen, sollte der Ursache auf den Grund gegangen werden. Denn neben Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, kann ein Hund auch aus anderen Gründen mit Durchfall Beschwerden haben.

Ursache

Für eine Darmentzündung kommen viele verschiedene Ursachen in Frage. Deswegen haben wir dir hier einmal die 7 Top Ursachen zusammengestellt:

– Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren
– Zu schnelle Fütterungsumstellung
– Futtermittelunverträglichkeiten, oder Allergien
– Darmparasiten
– Füttern von Tischabfällen oder verdorbenen Nahrungsmitteln
– Stress
– Aufnahme von giftigen Substanzen (z.B. Reinigungsmittel oder Dünger)

Unsere Hunde können sich grundsätzlich zu jeder Zeit mit Infektionserregern, wie Bakterien oder Viren, aber auch mit Parasiten infizieren. Denn wir Hundebesitzer beobachten es ja auch jeden Tag – es wird an Kothäufchen geschnüffelt, durch Dreck gewälzt und auch der ein oder andere Unrat gefressen. Grundsätzlich kann ein gesundes Immunsystem bei einem Hund, diesen Einflüssen standhalten und es kommt nicht zu einer Erkrankung. Andere Gründe für eine Darmentzündung bei unseren Hunden sind Probleme in der Fütterung. So kann es sein, dass eine zu schnelle oder abrupte Fütterungsumstellung zu einem Durchfall führt. Allerdings auch das füttern von Tischabfällen kann zu einer Darmentzündung, bei unseren Hunden führen, da sie Gewürze nur schlecht vertragen. Natürlich gibt es auch Hunde, die unter Unverträglichkeiten oder Allergien leiden, und aus diesen Gründen einige Futtermittel nur schlecht vertragen. Auch bei diesen kommt es, genauso wie bei Hunden die unter anhaltenden Stress stehen, zu einem Durchfall.

Quelle:  methaphum

Symptome und Diagnose 

Wir Hundebesitzer bemerken eine Darmentzündung bei unseren Hunden daran, dass unser Vierbeiner Durchfall zeigt. Gerade beim Hundekot aufsammeln fällt uns schnell die veränderte Konsistenz und teils auch Farbe auf. Auch ob unser Hund plötzlich mehr Kothäufchen absetzt, als für ihn üblich ist. Denn bei einer Darmentzündung ist häufig die Darmpassage deutlich schneller, als bei einem gesunden Hundedarm. So kommt es, dass viel häufiger und in größeren Mengen Kot abgesetzt wird. Dieser weichere oder teils sehr flüssige Kot kann durchaus Bestandteile wie Schleim, unverdaute Futterteile oder Blut mit sich führen. Diese Durchfälle empfinden wir Hundehalter als sehr übel riechend und das Aufsammeln mit Kotbeutel wird zu einer Herausforderung.

Neben diesen Durchfällen können wir Hundebesitzer teilweise aber noch andere Symptome bei unseren Hunden feststellen. Dazu gehören z.B. dass dein Hund eher antriebslos und matter als üblich ist. Aber auch Temperaturschwankungen wie Fieber oder Untertemperatur können vorkommen. Ebenfalls kannst du bemerken, dass dein Hund häufig versucht Kot abzusetzen, aber zum Teil nur noch tröpfchenweise Durchfall erscheint. Sollte dein Hund häufiger unter Durchfall leiden und du kannst es keinem Futter oder Leckerli zuordnen, solltest du dich an einen Tierarzt wenden. Denn dahinter kann eine Darmentzündung stecken. Dies gilt selbstverständlich auch für Hunde, die langanhaltende Durchfälle zeigen. Durch eine gründliche Allgemeine Untersuchung kann dein Tierarzt schon einige Hinweise erzielen und wird dir ein paar Fragen stellen. Zu diesen Fragen gehören z.B. wie lange der Durchfall schon aufgetreten ist, oder ob Beimengungen wie Schleim dabei sind. Um der Diagnose dann einen Schritt näher zu kommen, kann es durchaus sein, dass weitere Untersuchungen notwendig sind. Je nachdem wie stark dein Hund betroffen ist, kann es dann sein,
dass ein Röntgenbild, eine Blutuntersuchung oder ein Ultraschall gemacht werden soll.

Therapie

Wenn dein Hund einmalig Durchfall zeigt, kannst du bereits damit helfen, dass du ihm über 24 Stunden das Futter entziehst. Denn in dieser Zeit kann sich der Darm etwas beruhigen und erholen. Im Anschluss an diese 24 Stunden solltest du ihn langsam wieder mit schonender Kost an die Futteraufnahme gewöhnen. So kann sich wieder ein Gleichgewicht im Darm einstellen. Leidet dein Hund allerdings unter einem schweren Durchfall, kann es durchaus sein, dass du z.B. Antibiotika oder Entwurmungsmittel geben musst. Gehört dein Hund zu den eher Magen- Darm empfindlichen Vierbeinern, kannst du natürlich auch über verschiedene Nahrungsergänzungsmittel den Verdauungstrakt stärken. Denn einige Pflanzen besitzen unterstützende Wirkungen! Dazu gehören z.B. Kamille oder Ingwer. Diese nützlichen Heilpflanzen wirken entzündungshemmend und können bei der Erholung des Darms helfen. Unser beliebtes Magenfein enthält neben diesen Bestandteilen noch weitere Heilkräuter für den Magen- Darm Trakt und ist für alle Hunde geeignet.

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