Die Verdauung beim Hund! – Wie funktioniert das?

Autor: Dr. Romina Pankow | Zuletzt bearbeitet: | Lesezeit: 14 min
Verdauung beim Hund

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nicht nur für uns Menschen wichtig, sondern auch für unsere Hunde. Viele Beschwerden mit dem Verdauungstrakt entstehen bei unseren Hunden, durch eine nicht angemessene Fütterung. Wie genau die Verdauung beim Hund funktioniert und wie du ihn dabei unterstützen kannst, erfährst du hier!

Was bedeutet die Verdauung für meinen Hund?

Die Verdauung ist einer der wichtigsten Prozesse im Körper. Denn durch die Aufnahme von Nahrung und deren Zerlegung in die einzelnen Bestandteile, gelangen lebenswichtige Stoffe in den Körper. Durch sie kann ein Hund aktiv und gesund bleiben! Wichtig dabei ist, dass ganz individuell auf die verschiedenen Bedürfnisse deines Hundes eingegangen wird. Diese hängen z.B. mit dem Alter und vielen anderen Gegebenheiten zusammen. Ist es ein Arbeitshund, macht er Leistungssport, ist die Hündin trächtig oder säugend, sind nur einige Beispiele, für einen höheren Energiebedarf. Einer speziellen Ernährung bedürfen auch Hunde mit Krankheiten, Futtermittelunverträglichkeiten und auch Allergien.

Ursache

Viele verschiedene Organe sind bei der Verdauung der Nahrung beteiligt. Man kann sich den Magen-Darm-Trakt wie einen langen Schlauch vorstellen, er beginnt bereits im Maul und endet beim After. Im Maul wird die Nahrung zerkaut und mit Speichel angereichert, damit der Futterbrei einfach die Speiseröhre herunterrutschen kann. In ihm befindet sich ein Verdauungsenzym, das bereits mit der Aufspaltung der Stärke im Maul beginnt. Hunde, die ihre Nahrung gut kauen und nicht direkt schlingen, können so den Magen schonen, weil eine gute “Vorverdauung” bereits im Maul stattfindet.

Im Magen wird dann die Nahrung mit Verdauungssäften vermischt. Zu diesen Verdauungssäften gehören eiweiß- und fett spaltende Stoffe, genauso wie Magensäure, die den pH-Wert im Magen senkt und so Krankheitserreger abtöten kann. Durch die Kontraktion des Magens wird der Futterbrei durchgeknetet und an den Dünndarm weitergegeben. Der Darm, die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase entlassen eiweißspaltende und fett spaltende Enzyme, die die Nahrungsproteine und Nahrungsfette aufspalten. 

Das Endprodukt ist eine milchige, wässrige Flüssigkeit, der Chylus, bestehend aus Glukose (Zucker aus der Verdauung der Kohlenhydrate), Fettsäuren und Glyzerin (aus der Verdauung der Fette) und Aminosäuren (aus der Verdauung der Proteine). Sie werden über den Darm aufgenommen und gelangen dann in die Blutbahn und die Lymphe. Nicht verwertbares Material, das nicht vom Verdauungssystem zerkleinert werden konnte, wird vom Dickdarm entwässert und als Kot ausgeschieden.

Quelle:  Reddogs

Symptome und Diagnose

Am häufigsten bemerken wir, dass etwas mit der Verdauung unseres Vierbeiners nicht stimmt, wenn wir den Kot unseres Hundes aufheben und beseitigen. In diesen Momenten entdecken wir Hundehalter z.B. Durchfall oder Beimengungen wie Schleim oder Blut im Kot unseres Hundes. Allerdings gibt es noch weitere Symptome, die auf eine gestörte Verdauung unseres Hundes hindeuten können. Wir haben dir hier einmal die 8 Top-Symptome zusammengestellt:

– Durchfall

– Häufiges Absetzen von Kot

– Verstopfungen

– Blähungen

– Erbrechen

– Aufstoßen

– Gewichtsverlust

– Stumpfes, oder glanzloses Fell

– Juckreiz

Hast du ein oder vielleicht sogar mehrere Symptome bei deinem Hund beobachtet, solltest du dich tierärztlich beraten lassen. Denn Beschwerden im Verdauungsprozess können für deinen Vierbeiner auch weitreichende Folgen haben. Dein Tierarzt wird deinen Hund zunächst gründlich untersuchen und dir dabei einige Fragen stellen. Zu den wichtigsten Fragen gehören u.a. wie häufig dein Hund Beschwerden mit dem Kotabsatz hat, oder ob er häufiger erbricht. Aber auch, ob du vielleicht bemerkt hast, dass es gerade nach dem Fressen bestimmter Nahrungsmittel zu Beschwerden kommt. Um sich ein umfassendes Bild zu machen, wird der Tierarzt Blut abnehmen und ggf. ein Röntgenbild und weitere Untersuchungen machen.

Therapie

Es gibt viele verschiedene Auslöser für Verdauungsbeschwerden. Deswegen können auch unterschiedliche Medikamente oder Hilfsmittel für deinen Hund notwendig sein. Grundsätzlich ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung für deinen Hund wichtig. Ist dein Hund z.B. Futtermittelallergiker, sollte natürlich darauf geachtet werden, nichts vom Tisch oder Leckerli mit potenziellen Allergie-auslösenden Stoffen zu füttern. Auch Hunde, die unter Magenempfindlichkeit leiden, profitieren von geeignetem Futter und darüber hinaus auch von mehreren kleineren Portionen über den Tag verteilt.

Die Fütterung unserer Hunde ist grundsätzlich eine ganz individuelle Angelegenheit und sollte sich gezielt danach richten, was dein Hund benötigt. Am sinnvollsten ist es, den Tierarzt zurate zu ziehen im Vorfeld, bei anstehenden Futterveränderungen z.B., damit nicht erst Symptome entstehen.

Allerdings kannst du als Hundebesitzer mit pflanzlichen Mitteln, die Verdauung deines Hundes, positiv unterstützen. Wirksame Kräuter wie Pfefferminze, Island-Moos oder Süßholzwurzel können bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auf natürliche Weise helfen. So lindert z.B. die Süßholzwurzel Beschwerden bei Blähungen, Pfefferminze wirkt krampflösend und hilft bei gereizter Magenschleimhaut, und Island-Moos ist entzündungshemmend. In unserem Superfood “Magenfein” sind alle diese wirksamen Bestandteile enthalten, die sich positiv auf den Verdauungstrakt auswirken. Das leicht zu dosierende Pulver, das einfach unter das Futter gemischt wird, ermöglicht ein problemloses Verfüttern jeden Tag. Gerne beraten wir dich zu allen Fragen rund um die Ernährung und auch Verdauungsprobleme deines Hundes.

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