Weihrauch für Hunde: alles Wichtige rund um das Naturheilmittel

Autor: Dr. Aimara Bello | Zuletzt bearbeitet: | Lesezeit: 16 min
Weihrauch für Hunde unterstützen Gesundheit

Die Wirkstoffe der Weihrauchbäume werden seit einigen Jahrhunderten aufgrund ihrer positiven Effekte auf die Gesundheit in der Naturmedizin geschätzt. Insbesondere bei Gelenkbeschwerden kommt der Extrakt des Harzes aus diesen Bäumen zum Einsatz.

Was genau ist Weihrauch?

Weihrauch, wie es als Nahrungs- oder Futterergänzung genutzt wird, besteht aus dem Harz der sogenannten Weihrauchbäume der Gattung Boswellia. Sie kommen natürlicherweise in Afrika, Pakistan, Indien und auf der arabischen Halbinsel vor. Besonders positive Effekte auf die Gesundheit wird der indischen Weihrauchpflanze, botanisch als Boswellia serrata bezeichnet, nachgesagt. Gewonnen wird das Harz des Weihrauchbaumes, indem man die Rinde einritzt. Aus dem Harz lässt sich ein Extrakt gewinnen. Dieser wird zu Präparaten wie Kapseln oder Tabletten verarbeitet, die du deinem Hund einfach unter das Futter mischen kannst. Schon die Griechen und Römer setzten auf Weihrauch, um Wunden zu heilen. Die indische Heilkunst Ayurveda empfiehlt den Extrakt aus dem Harz des Weihrauchbaumes bei Beschwerden und Erkrankungen der Gelenke, etwa Arthrose oder Rheuma. Und nun hat auch dein Hund die Möglichkeit, von Futterergänzungen mit Weihrauch zu profitieren.

Symptome und Diagnose

Ein beliebtes Einsatzgebiet von Futterergänzungsmitteln mit Weihrauch sind Gelenkbeschwerden. Zu den häufigsten Erkrankungen der Gelenke bei Hunden zählen: 

● Arthritis (eine Entzündung der Gelenke) und Arthrose (schmerzhafte Reibung der Gelenke

durch meist altersbedingte Abnutzungserscheinungen)

● Spondylose (schmerzhafte Veränderungen an der Wirbelsäule des Hundes)

● Hüftdysplasie (HD), eine Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne

● Ellbogendysplasie (ED), schmerzhafte Veränderungen an den Ellbogengelenken, und

● Osteochondrosis dissecans (OCD), eine Störung des Knochenwachstums beim Hund

Dass eine Gelenkerkrankung bei deinem Hund vorliegt, erkennst du meist zuerst an veränderten Bewegungsmustern. Vielleicht humpelt dein Vierbeiner oder hebt seine Beine beim Laufen nicht mehr richtig an. Möglicherweise vermeidet er aber auch nur bestimmte Aktivitäten: Vielen Hundehaltern fällt auf, dass ihr Hund nicht mehr so häufig aufs Sofa springt oder das Treppensteigen meidet. Auch warme oder geschwollene Gelenke, Schmerzäußerungen oder das Knabbern an den Gelenken sind mögliche Anzeichen für Gelenkerkrankungen. 

Vermutest du, dass dein Hund an einer Gelenkerkrankung leidet? Dann solltest du dies zunächst von einem Tierarzt abklären lassen, bevor du Weihrauch-Präparate verabreichst. Der Tierarzt wird deinen Hund einer Allgemeinuntersuchung unterziehen, um sich einen ersten Überblick über seinen Gesundheitszustand zu verschaffen. Eine Blutuntersuchung gibt Hinweise auf Entzündungen im Körper oder Störungen des Mineral- oder Hormonhaushalts, die Ursache solcher Gelenkerkrankungen sein können. Einen genauen Einblick in die Gelenke deines Vierbeiners erhält der Tierarzt aber erst durch eine bildgebende Diagnostik, also beispielsweise über ein Röntgenbild.

Quelle:  visuals-and-concepts

Therapie

Für die gesundheitsfördernden Wirkungen, die Weihrauch nachgesagt werden, sollen vor allem die darin enthaltenen Boswelliasäuren und das ätherische Öl verantwortlich sein. Diesen wird nachgesagt, dass sie entzündungshemmend, antibiotisch sowie schmerzlindernd wirken und Schwellungen lindern. All diese Eigenschaften kommen deinem Hund zugute, wenn dieser unter Beschwerden der Gelenke leidet. Denn Gelenkerkrankungen gehen häufig mit Entzündungen einher. 

Eine mögliche Folge davon sind schmerzhafte Schwellungen an den Gelenken. Die Zufütterung von Weihrauch als Futterergänzung kann diesen Beschwerden entgegenwirken. Zur ernährungsbedingten Unterstützung deines Hundes wurde auch die Futterergänzung Gelenkfit PLUS für Hunde entwickelt. Die Kräutermischung soll insbesondere Seniorenhunde und Hunde, die zu chronischen Gelenkschmerzen neigen, unterstützen. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffen sollen Gelenkschmerzen, wie sie vor allem bei älteren Hunden vorkommen, lindern, die Agilität der Vierbeiner aufrechterhalten, und so für mehr Lebensfreude sorgen. Gelenkfit PLUS für Hunde enthält eine wertvolle Kombination aus

● Weihrauch

● Teufelskralle zur Stärkung von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen

● Hanfsamen zur Schmerzlinderung und für gesunde Haut sowie

● Weidenrinde zur Linderung von Schmerzen

Mit dieser Kombination kannst du deinen Hund unterstützen, wenn er aufgrund seines Alters gefährdet ist, Gelenkbeschwerden zu entwickeln. Aber auch Hunde bestimmter Rassen neigen zu Gelenkerkrankungen, etwa Schäferhunde, Französische Bulldoggen, Dackel oder Möpse. Diese Hunde kannst du ebenfalls mit natürlichen Präparaten wie Weihrauch oder Teufelskralle versorgen.

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Anwendung 

Eine Futterergänzung mit Weihrauch solltest du über einen längeren Zeitraum verabreichen, damit dein Hund von den positiven Auswirkungen auf seine Gesundheit profitieren kann. Eine Einnahme von mindestens vier bis sechs Wochen ist empfehlenswert. In Studien zeigten Hunde nach einer Einnahme von sechs Wochen deutliche Verbesserung von vorliegenden Lahmheiten, weniger Schmerzen der Gelenke und ein flüssigeres, weniger steifes Gangbild. Es lohnt sich also, die Gabe von Weihrauch als Futterergänzung mindestens über diesen Zeitraum fortzusetzen, um festzustellen, ob das Naturheilmittel deinem Vierbeiner bei seinen Gelenkproblemen Linderung verschafft. Zudem empfiehlt es sich, Weihrauch mit dem Futter zu verabreichen. Das ist nicht nur praktischer für dich, sondern erhöht auch die Bioverfügbarkeit. Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie gut eine Substanz vom Körper aufgenommen und verwertet wird. Dein Hund erhält aufgrund anderer gesundheitlicher Probleme Blutverdünner? In dem Fall wird empfohlen, auf Weihrauch zu verzichten. Auch bei anderen Medikamenten, die dein Hund erhält, solltest du vor der Verabreichung einen Tierarzt kontaktieren, um sicher zugehen, dass es nicht zu Wechselwirkungen der unterschiedlichen Wirkstoffe kommt. 

Zusammenfassung 

Gelenkbeschwerden sind unter Hunden sehr verbreitet. Insbesondere ältere Hunde neigen dazu, Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Arthritis zu entwickeln. Weihrauch ist in der Naturmedizin ein bewährtes natürliches Mittel gegen solche Gelenkbeschwerden, aber auch bei Entzündungen und Wunden. Die darin enthaltenen ätherischen Öle und Boswelliasäuren sollen unter anderem Entzündungen hemmen, Schwellungen reduzieren und antibiotisch wirken. Du kannst diese Effekte nutzen, um deinen Seniorenhund oder einem Hund, der zu Gelenkbeschwerden neigt, gesundheitlich zu unterstützen. Als Ergänzungsfutter lässt sich Weihrauch praktisch mit dem Futter verabreichen. Dabei solltest du aber Geduld zeigen, denn die Wirkung wird sich möglicherweise erst nach einem Zeitraum von etwa vier bis sechs Wochen zeigen. Nimmt dein Hund Medikamente ein oder hat andere Vorerkrankungen, ist es ratsam, die Einnahme von Weihrauch vorab mit einem Tierarzt abzusprechen. Unsere Tierärzte von Dr. Sam beraten dich gerne, wenn du deinen Hund und dessen Gesundheit mit Weihrauch oder anderen natürlichen Präparaten unterstützen möchtest.

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