Natürliche Wurmkur für Hunde – Vorteile, Schutzwirkung und Unterschiede zu anderen Wurmkuren

Autor: Dr. Sam | Zuletzt bearbeitet: 25. August 2022 | Lesezeit: 28 min
Natürliche Wurmkur wird in Tablettenform an den Hund verfüttert

Hunde können sich jederzeit und überall mit Würmern infizieren. Beim Herumschnüffeln auf dem täglichen Spaziergang, beim neugierigen Beschnuppern eines Artgenossen, selbst Welpen im Mutterleib werden häufig bereits mit Wurmeiern oder Larven angesteckt. Um dies zu verhindern, greifen viele Besitzer zu Präventionsmaßnahmen wie einer natürlichen Wurmkur für Hunde zurück. Wie wirksam diese ist, worin sie sich von anderen Wurmkuren unterscheidet und weitere wichtige Informationen zum Thema Wurmbefall, erfährt man in diesem Artikel.

Natürliche Wurmkur für Hunde als Präventionsmaßnahme

Würmer können auf verschiedenste Wege in den Körper eines Hundes gelangen. Um Vierbeiner daher vor einem solchen Befall und den mit eingehenden Folgen zu schützen, empfehlen sich Wurmkuren. Doch viele Besitzer sind vor dieser Präventionsmaßnahme abgeschreckt, da in den meisten viele chemische Stoffe enthalten sind. Obwohl die Risiken und Gefahren eines Wurmbefalls oftmals höher sind als die jeweiligen Inhaltsstoffe, greifen immer mehr Hundeliebhaber zu Alternativen, wie eine natürliche Wurmkur für Hunde, zurück. Denn diese bringt, gegenüber chemischen Präventionsmaßnahmen, einige Vorteile mit sich:

  1. Stärkt das Verdauungs- und Immunsystem, so dass sich Endoparasiten nicht so leicht festsetzen können
  2. Verringert die Eiproduktion der Parasiten auf natürliche Weise
  3. Wirkt sich schonend auf den Organismus und die gesamte Darmflora aus

Die folgende Tabelle schafft einen Überblick über mögliche Inhaltsstoffe und ihre Wirkung gegen Würmer:

InhaltsstoffWirkung
Curcumin und IngwerPositiv für die Abwehr von Spulwürmern und Giardien und stabilisiert das Immunsystem von Hunden.
WermutKann dazu beitragen, die Eiproduktion von Würmern deutlich zu verringern.
EsparsettenBei entsprechender Dosierung kann es eine anthelminitische Wirkung aufweisen.
ErdrauchWirkt abtötend auf zahlreiche Wurmarten.

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Allerdings muss man sich bewusst sein, dass trotz Schutzvorkehrungen ein Wurmbefall beim Hund nicht zu 100% auszuschließen ist. Sollte sich ein Vierbeiner bereits im akuten Stadium einer Wurmerkrankung befinden, ist eine natürliche Wurmkur/ Wurmkur Alternative für Hunde nicht mehr ausreichend, sondern es benötigt eine entsprechende Behandlung, einschließlich der Gabe von Medikamenten.
Damit ein Ansteckungsrisiko von Würmern vermindert wird, ist es zudem sehr nützlich, den Vierbeiner draußen nicht unbeaufsichtigt herumlaufen zu lassen, damit beispielsweise der Kot anderer Hunde nicht so leicht aufgenommen werden kann. Wenn alle Haustierbesitzer darauf achten, die Hinterlassenschaften der Fellnasen konsequent zu entsorgen, wird das Ansteckungsrisiko für alle Hunde deutlich kleiner. 

Wie unterscheidet sich eine natürliche Wurmkur für Hunde von anderen?

Der größte Unterschied zwischen natürlichen Wurmkuren und anderen sind die Inhaltsstoffe. Denn in den gängigen, bekannten Präventionsmaßnahmen stecken chemische Substanzen drinnen, welche gezielt auf das Abtöten von Wurmeiern ausgerichtet sind. So werden die Endoparasiten entfernt und ausgeschieden. Jedoch bedeutet das nicht, dass ein Hund nach Gabe einer solchen Wurmkur frei von den Schädlingen ist, da er sich erneut anstecken kann. Dies kann selbst in dem Zeitfenster der verabreichten Wurmkur passieren. Allerdings wirken sich chemische Mittel häufig negativ auf die Darmflora von Vierbeinern aus, weshalb immer mehr Besitzer eine natürliche Wurmkur für Hunde bevorzugen, welche im Gegenteil die Darmflora unterstützt. Diese Alternative ist, aufgrund der enthaltenen Stoffe, jedoch nicht so effektiv wie chemische Schutzmittel. Häufig ist darin beinhaltet:

  • Karotte
  • Kokosöl
  • Kürbiskerne
  • Eschenrinde
  • Wermut
  • Zimt

Je nach Hersteller und Produkt können mehr oder weniger Substanzen enthalten sein, welche auch variieren können. 
Da speziell Welpen, ältere und gesundheitlich geschwächte Vierbeiner einen Wurmbefall nicht so einfach wegstecken, raten in diesem Fall viele Tierärzte von einer natürlichen Wurmkur für Hunde ab. Bei gesunden und ausgewachsenen Hunden kann man die Alternativvariante bedenkenlos anwenden.

Wie werden Würmer bei Hunden übertragen und erkannt?

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Wurmarten, die als Endoparasiten die inneren Organe des Hundes befallen und zu teilweise schweren Krankheitssymptomen führen können. Dabei unterscheiden sich die Arten zum Teil erheblich in ihrer krankmachenden Wirkung, aber auch in der Art und Weise, wie sie ihr Wirtstier befallen. Manche Würmer sind nicht besonders wirtsspezifisch und können sogar Menschen infizieren, was vor allem für ältere, kranke Personen oder kleine Kinder nicht ungefährlich ist. Andere hingegen sind eher wählerisch oder nutzen Zwischenwirte, um sich in ihren Endwirt transportieren zu lassen. Je nach Wurmart sind die folgenden Übertragungsoptionen möglich:

  1. Infizierter Kot: Vor allem Haken- , Peitsch- und Spulwürmer bei Hunden sind Vertreter, welche sich hauptsächlich über die Eier, welche mit dem Kot infizierter Tiere ausgeschieden werden, übertragen lassen. Diese Eier sind sehr robust und überleben lange Zeit in der Außenwelt. Schnuppert nun ein anderer Hund an den Hinterlassenschaften seines Artgenossen oder bei der direkten Begegnung an dessen Hinterteil, kann er die Eier über den Speichel aufnehmen
  2. Über die Haut: Speziell die Larven des Hakenwurms können außerdem über die Haut in den Organismus ihres Wirtstieres gelangen.
  3. Zwischenwirte: Dies können zum Beispiel Flöhe sein, weshalb häufig nach einem solchen Befall zu einer Wurmkur geraten wird. Denn durch die aufgenommenen Parasiten gelangen Würmer in das Innere eines Vierbeiners. Genauso kann es auch durch die Aufnahme von Beutetieren, wie infizierte Mäuse oder Vögel, zu Würmern kommen. Des Weiteren sind Schnecken und Stechmücken bevorzugte Zwischenwirte der Endoparasiten. 
  4. Rohes Fleisch: Aber selbst über die tägliche Fütterung können Würmer einen Hund befallen. Denn in rohem Fleisch können sich Wurmvorstufen befinden, weshalb man bei der Rohfütterung von Hunden stets eine Wurmprophylaxe anwenden sollte. Für Vorbeugungsmaßnahmen eignet sich besonders eine natürliche Wurmkur für Hunde, da sich diese schonender auf den Organismus des Vierbeiners auswirkt.

Nachdem Würmer ihren Weg in das Innere eines Vierbeiners gefunden haben, nisten sie sich dort ein und rufen somit verschiedene Krankheitssymptome hervor. Auch diese können sich wieder danach unterscheiden, welcher Endoparasit den Vierbeiner befallen hat. Vorrangig sind jedoch der Magen-Darm-Bereich, Atemorgane und das Kreislaufsystem betroffen, was sich durch folgende Beschwerden auszeichnen kann:

  • Erbrechen
  • (Blutiger) Durchfall beim Hund
  • Verstopfung
  • Aufgeblähter, harter Bauch (vor allem bei Welpen)
  • Struppiges, glanzloses Fell
  • Husten
  • Atemnot bei starkem Befall mit Lungenwürmern
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust (z.T. trotz vermehrter Futteraufnahme bei Bandwurmbefall)
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
  • Juckreiz am Anus

Sollte ein Hund eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen, ist ein Wurmbefall in Erwägung zu ziehen. Wenn die Beschwerden innerhalb der nächsten 12 bis 24 Stunden nach Auftreten nicht abnehmen, ist ein Besuch bei einem Tierarzt unumgänglich.

Hinweis: Ausgewachsene, gesunde Hunde werden mit einem Wurmbefall besser fertig und weisen deutlich weniger Symptome auf. Da dies bei sehr jungen, alten oder gesundheitlich geschwächten Tieren nicht der Fall ist, darf hier keine Zeit verloren werden einen Experten aufzusuchen, da sich ein Wurmbefall äußerst schnell zu einer kritischen Situation entwickeln kann!

Manchmal kann es sogar vorkommen, dass man ausgeschiedene Würmer mit freiem Auge im abgesetzten Kot des Vierbeiners erkennen kann. Daher wird zu regelmäßigen Stuhlkontrollen geraten. Sollte man als Besitzer auf Würmer im Kot stoßen, sollte außerdem eine Probe davon zu einem Tierarzt mitgenommen werden, da man so die Wurmart identifizieren, die entsprechende Behandlung einleiten und gegebenenfalls eine künftige Schutzmaßnahme, wie beispielsweise eine natürliche Wurmkur für Hunde, verabreichen kann. Eine weitere Möglichkeit stellt ein Wurmtest für Hunde dar. Dieser kann ohne Bedenken von zu Hause aus durchgeführt werden und gibt verlässliche Auskunft über einen eventuellen Parasitenbefall.

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Es kann aber auch sein, dass unspezifische Symptome bei einem Hund auftreten. Hier sollte bei anhaltenden Beschwerden ebenfalls unbedingt eine Kotuntersuchung durchgeführt werden, um einen möglichen Endoparasitenbefall nachweisen oder ausschließen zu können.

Die richtige Vorbereitung auf einen Tierarztbesuch bei Wurmbefall

Um einen Wurmbefall sicher zu diagnostizieren, wird der Tierarzt mehrere Puzzleteile zusammentragen. Zum einen sind natürlich manche Symptome bereits ein deutlicher Hinweis, etwa ein stark aufgetriebener und harter Bauch bei Welpen oder ganze Würmer, die im Kot des Hundes gefunden werden. Weniger deutliche Krankheitsanzeichen oder auch eine fast vollständige Symptomfreiheit bei ansonsten gesunden Hunden macht die Diagnose schwieriger.
Da kann die Befragung des Hundebesitzers hilfreich sein, weshalb man sich als vor dem Besuch bei einem Experten auf die folgenden Fragen vorbereiten sollte:

  1. Wurde der Hund etwa in letzter Zeit mit in den Urlaub genommen oder stammt gar aus Regionen, in denen Herz- oder Lungenwürmer bekanntermaßen häufig vorkommen
  2. War das Tier vielleicht in einer Hundepension oder kommt aus einer Haltung mit vielen Hunden, etwa einem Tierheim oder einer großen Hundezucht?
  3. Bekommt der Vierbeiner rohes Fleisch zur Fütterung verabreicht?
  4. Ist der Hund in letzter Zeit viel in Kontakt mit anderen Artgenossen gewesen?
  5. Wird dem Tier eine Schutzmaßnahme, wie eine natürliche Wurmkur für Hunde, gegeben?

Mittels eines Testverfahrens des Kots können ebenfalls diverse Wurmarten nachgewiesen werden.

Hinweis: Wichtig ist es, immer mehrere Kotproben über mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen zu sammeln und diese bis zur Untersuchung luftdicht zu verschließen, um falsch-negative Ergebnisse möglichst auszuschließen.

Dennoch kann es passieren, dass der Hund gerade in der Phase der Probenentnahme keine Eier, Larven oder Wurmteile ausscheidet. Deshalb sollte das Haustier auch nach einem Tierarztbesuch weiterhin gut beobachtet werden.
Wurde ein Befall mit Endoparasiten zweifelsfrei nachgewiesen, so muss der Hund mit einem für diese Wurmart spezifischen Medikament (einem Anthelmintikum) behandelt werden. Die Wirkstoffe töten die Würmer und ihre Larven zuverlässig ab, die dann für gewöhnlich über den Kot des Hundes ausgeschieden werden. Meist werden sie in Form von Spot-On-Mitteln oder Entwurmungstablette für Hunde angeboten. Allerdings wirken alle Entwurmungsmittel für Hunde immer nur gegen bestehende Wurminfektionen, aber nicht prophylaktisch. Das bedeutet, der Hund kann sich bereits einen Tag nach einer durchgeführter Wurmkur erneut mit Würmern infizieren.

Zusammenfassung

Jeder Hund wird in seinem Leben in Kontakt mit Würmern kommen. Wie krankmachend ein Befall sich auswirkt, hängt sehr davon ab, wie gesund und widerstandsfähig der Stoffwechsel des Vierbeiners ist und wie gut sein Immunsystem einer solchen Belastung trotzen kann. Eine regelmäßige prophylaktische Behandlung mit chemischen Medikamenten zur Wurmbekämpfung belastet den Organismus des Hundes jedoch jedes Mal, und mancher Vierbeiner reagiert mit Unwohlsein, Erbrechen oder Durchfall auf diese Mittel. Auch bietet die chemische Wurmkur keinen Schutz vor einer Neuinfektion, da sich der Hund bereits einen Tag nach Verabreichung des Medikaments schlimmstenfalls erneut mit Würmern infizieren kann. Deshalb bietet sich mittlerweile auch eine natürliche Wurmkur für Hunde als gute Alternative an. Die prophylaktische regelmäßige Verabreichung eines natürlichen Mittels, kann dazu beitragen, das Immunsystem des Hundes so zu kräftigen und sein Verdauungssystem zu stärken, dass sich Wurmlarven im Darm nicht mehr festsetzen und die Eiproduktion erwachsener Würmer deutlich verringert wird. Das Produkt ist hervorragend verträglich, belastet den Organismus des Hundes nicht mit chemischen Keulen und trägt langfristig dazu bei, den Vierbeiner effizient und dauerhaft gegen einen Befall mit Endoparasiten zu schützen.

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