Kurz zusammengefasst:

Es gibt viele verschiedene Techniken, Theorien und „Schulen“ nach denen man einen Hund erziehen kann. Es gibt nicht nur einen Weg an das Ziel, sondern viele Herangehensweisen. Nach welchem Konzept du dein neues Familienmitglied erziehen und ausbilden möchtest, hängt von dir aber natürlich auch von deinem Hund. Es gibt Hunde (-rassen) die sehr lernbereit sind, und eigentlich den ganzen Tag nur darauf warten das nächste Kommando von dir zu bekommen. Bei solch einem Hund ist es natürlich einfach, mit Leckerlies oder einem anderen Motivator (dem Lieblingsspielzeug, zum Beispiel), einen schnellen Erfolg zu erzielen. Andere Rassen oder Typen sind eher eigensinnig, und brauchen weniger Motivation und viel mehr Führung. Wiederum andere Hunde sind zwar lernbereit, stellen einen aber immer wieder auf die Probe was die „Führungsqualität“ anbetrifft. Wenn du Fragen hast zum Verhalten deiner Hunderasse, kannst du dich jederzeit bei den Tierärzten von Dr. SAM melden, wir beraten dich gerne.

In dem folgenden Artikel stellen wir dir einige grundsätzliche Tips zur Erziehung vor. Es ist kein vollständiger Ratgeber, und bei schwierigen oder psychisch vorgeschädigten Hunden, soll und kann es keine gute Hundeschule ersetzen! In solchen Fällen empfehlen wir immer einen Hundetrainer aufzusuchen, der den Hund selbst beurteilen und auch direkt beeinflussen kann, um seine Reaktion auf Reize zu prüfen.

  • Grundregel 1: jede Form von Aufmerksamkeit, bedeutet für den Hund eine Bestätigung. Ob es Schimpfen, Streicheln, Loben oder Toben ist, der Hund fühlt sich in dem Moment wahrgenommen, und das löst Glücksgefühle aus. Wenn der Welpe also irgendein unerwünschtes Verhalten zeigt, dreht euch um, geht weg, ignoriert ihn komplett, bis er sich beruhigt hat. Wenn er wieder ruhig und aufmerksam ist, könnt ihr euch wieder mit ihm beschäftigen. Belohnen solltet ihr Ruhe und Selbstbeherrschung.
  • Grundregel 2: Schritt für Schritt! Wenn man mal unbedacht oder unbewusst den Bogen überspannt hat, schraub einen Gang zurück, mach wieder ein paar Trainingseinheiten von dem was der Hund schon gut kann. So stärkst du sein Selbstbewusstsein, und überforderst ihn nicht.
  • Grundregel 3: Konsequenz ist alles. Egal wie du reagierst, deine Reaktion muss immer berechenbar sein, und im Verhältnis zum Auslöser stehen. Dein Hund muss deine Reaktion verstehen und vorhersehen können, denn nur so kann er lernen sein Verhalten angemessen anzupassen.
  • Grundregel 4: Ausgelastet lernt es sich besser. Egal um welche Übung es geht, wenn der Welpe sich gut ausgepowert hat und die Blase leer ist, funktioniert jede Lektion besser. Dann kann sich dein Hund gut konzentrieren und muss nicht gleichzeitig jede Menge überschüssige Energie abzappeln.

Hast du noch eine Frage? Chatte jetzt mit einem Tierarzt von Dr. SAM. Unsere Tierärzte von Dr. SAM sind in der Telemedizin spezialisiert und können anhand von Telefon- und Videoberatung über dein Handy die Situation einschätzen und dir sofortige Hilfe bieten!

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